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das dingsbums das man liebe nennt

Operette in 2 Akten

Buch von Heidemarie Wellmann

Musik und Liedtexte von Johannes Glück

 

UA als "Amor in Haus Sonnentau" am 22. Mai 1996 im Theater Akzent, Wien

Regie: Lilo Mrazek   Musikalische Leitung: Robert Opratko

Es ist eine etwas ungewöhnliche Operette, das "Dingsbums".

Die Handlung spielt in der Gegenwart, und die Hauptfiguren sind spätpubertäre 17jährige Jungen aus der Großstadt, die mit ihrer Lehrerin ein Wochenende auf einer Hütte in Tirol verbringen müssen, abgeschieden von MTV, ohne Kühlschrank und ohne Handy-Empfang  - Natur pur eben.

 

"Wir pfeifen auf die Scheißnatur" meinen sie - aber als plötzlich eine Gruppe von ur feschen girls samt Biologieprofessor auftaucht, sieht die Welt schon etwas anders aus. Leider aber finden die girls die coolen boys ziemlich öd. Denn da gibt es ja noch Louis, einen waschechten Bergbauernsohn - und sowas aufregendes haben Jessica & Co. noch nie live gesehen...

 

Wie können die Burschen die Mädchen doch noch rumkriegen? Warum ist man erst stark, wenn man seine Schwächen zeigen kann? Und wer ist der blöde Typ im Sakko, der mit seinem Porsche durch den Tiroler Wald düst?

Um diese und andere Fragen dreht es sich in ca. 100 Minuten (ca. 50 Minuten Musikanteil).

 

Der Fidelio schreibt:

 

"[Johannes Glück] orientiert sich offenkundig nicht allzu sehr an der Operettenlinie Lehár-Kálmán-Stolz, weit eher schimmern Töne etwa eines  Leo Fall oder Eduard Künneke durch, gelegentlich ist sogar ein leiser Hauch Lortzing spürbar. Insgesamt also ein wenig „Spieloper“ im besten Sinn, bei durchaus gemütvoller Grundhaltung - und diese ist dann auch wieder ein wenig parodistisch gefärbt."

 

"Die Typen geben sich wie „Schwarzwaldmädel" dividiert durch „Hair", und der Effekt ist so echt wie parodistisch, so sympa­thisch und manchmal ein wenig kauzig wie spätpubertär-aufsässig."  

Die Uraufführung 1996 im Theater Akzent ist der Initiative von Lilo Mrazek und Robert Opratko zu verdanken.

Sie gaben Heidemarie Wellmann und Johannes Glück die Möglichkeit, Buch und Musik nach ihren Vorstellungen zu schreiben und sorgten für die entsprechende Umsetzung mit dem Abschlußjahrgang der Musical- und Operettenklasse und des Orchesters des Konservatoriums der Stadt Wien.

 

"Daß es am Schluß Ovationen für alle vielen Mitwirkenden gab, versteht sich; und insbesondere die beiden Autoren, die sympathischerweise in wesentlichen Rollen mitwirkten, „räumten ab". Jubel für die musikalische Leitung von Robert Opratko und Laszlo Kövi (mit dem Symphonieorchester des Konservatoriums) - und natürlich ganz besonders für Lilo Mrazek, die mit dieser flotten und mitreißenden Inszenierung ihren Abschied nahm." (Fidelio)

1997 wurde das Stück unter dem Titel "Das Dingsbums das man Liebe nennt" wieder aufgenommen und lief sechs Mal  im Theater Akzent.

Die Aufführungsrechte liegen bei den Autoren, die für Veränderungen und Ergänzungen jederzeit ein offenes Ohr haben.

Ausschnitte aus den Gesangsnummern

Auftritt Louis

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Louis betritt die Szene und singt von seiner Liebe zur Natur.

Ein kleiner Aufriß

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Die Schüler finden einander cool bzw. geil und brechen in spontane Kadenzen aus.

Er ist so schüchtern

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Ewa, die Austauschschülerin aus Prag schüttet ihr Herz aus.

Dichter 

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Die Burschen beschließen, Dichter zu werden und so die Mädchen zu beeindrucken..

Küss mich

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Ewa und Daniel haben einander gefunden und kommen mit dem Küssen kaum nach.

O Louis!  

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Louis, der Traummann. ist vergeben! Für die Mädchen bricht eine Welt zusammen.

Das Dingsbums

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Die Burschen tragen den Mädchen ihr überaus subtil gereimtes Liebesgedicht vor.

Sei niemand sonst, sei du!

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Tom und Alexandra kommen einander näher mittels angewandter Psychologie.

Es singen Studentinnen und Studenten der Abteilung für Musikalisches Unterhaltungstheater am Konservatorium der Stadt Wien. Es spielt das Orchester des Konservatoriums unter Robert Opratko / Laszlo Kövi.

 

 

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